Bewusstsein

NEID FAKTOR

Ladys, warum müssen wir eigentlich immer neidisch aufeinander sein?

Neidisch auf das Aussehen, Neidisch auf den Partner oder Neidisch auf den Erfolg von der Anderen?

Wir vergeuden so viele kostbare Zeit dafür, um andere Menschen zu beneiden. Genau diese Zeit könnten wir dafür nutzen, uns um unsere Belange zu kümmern. Denn eins steht fest. Menschen, welche wir als beneidenswert ansehen, konzentrieren sich ausschließlich auf sich und ihre Ziel. Je höher man sein Ziel setzt, umso besser. Denn nur dann kann man über sich hinaus wachsen. Wenn ich nicht daran glaube, dass ich etwas Großes erreichen kann, dann wird dies auch nicht geschehen.

Neid vom einen auf den anderen Tag einfach abzulegen, ist nicht einfach. Besonders weil wir oft unbewusst neidisch sind. Das ist ganz normal. Neid ist menschlich. Es kann mir keiner erzählen, dass er niemals Neid gegenüber anderen Menschen verspürt hat. In manchen Fällen spornt Neid uns sogar an, endlich auch selbst etwas aus unserem Leben zu machen. Dies ist aber eher die Ausnahme. In der Regel macht Neid uns kaputt. Indem wir andere Menschen beneiden, schaden wir keinem geringerem außer uns selbst.

Was macht Neid mit uns?

Wir fühlen uns schlecht.
Vielleicht unattraktiv, vielleicht nicht gut genug. In jedem Fall wird unser Selbstbewusstsein enorm durch Neid belastet. Dies hat Konsequenzen auf uns und unsere Umgebung. Wenn ich mich nicht wohl fühle, dann werde ich unproduktiv. So kann es schnell zu einem persönlichen Tiefpunkt kommen.

Wir werden verbittert.
Denn wir fangen an, anderen Menschen ihren Erfolg nicht zu gönnen. So oft habe ich den Satz gehört „Ach die, die kriegt immer nur die besten Aufträge, weil sie dem Chef schöne Augen macht.“ oder „Der fährt nur so nen Schlitten, weil sein Vater Kohle hat.“ Klar, können manche Behauptungen der Wahrheit entsprechen. Zum Beispiel ist es gut möglich, dass einige Eltern ihren Kindern sehr viel ermöglichen. In den meisten Fällen, weil sie selbst sehr hart dafür gearbeitet haben. Na und? Was ist daran verwerfliches? Nur weil ich nicht in eine wohlhabende Familie hinein geboren wurde, heißt es nicht, dass ich es anderen Menschen nicht gönnen kann. Vor allem wissen wir nicht, was dahinter steckt. Kein Mensch, keine Familie ist perfekt. Jeder hat seine Sorgen. Nur sieht man es einigen Menschen nicht an.

Wir wollen Jemand anderes sein.
Dieser Aspekt ist meiner Meinung nach der Schlimmste. Denn es kann NIE gut gehen, sich nach dem Leben eines anderen Menschen zu sehnen. Dabei verliert man sehr schnell seine eigene Persönlichkeit. Wir müssen uns bewusst werden, dann wir alle individuell sind. Und genau das soll auch so bleiben. Es bringt nichts sich Äußerlich oder auch Persönlich zu verändern, um eine billige Kopie eines anderen Menschen zu werden. Wir werden dieses Vorbild niemals zu 100% erreichen. Und sind im Nachhinein noch enttäuschter als vorher.

Wie man es auch dreht oder wendet. Neid schadet uns definitiv mehr, als er uns hilft.

Der Weg zu einem Leben ohne Neid ist nicht einfach. Aber das Ziel ist umso attraktiver. Wenn wir aufhören andere zu beneiden, eröffnen sich uns ganz neue Wege. Wir werden selbstbewusst, wir werden aktiv, wir werden einzigartig, und vor allem werden wir erfolgreich. Und zwar in allen Bereichen unseres Lebens.

Was muss ich tun?

Schritt 1: Akzeptiere dich so wie du bist
Kein Mensch ist perfekt. Jeder hat etwas an sich, was ihm persönlich nicht gefällt. Meistens fallen diese Eigenschaften oder auch körperlichen Merkmale anderen Personen gar nicht auf. Erst wenn du selbst anfängst diese Sachen schlecht zu reden, machst du Andere darauf aufmerksam. Versuche dich doch einfach auf das Positive an dir zu konzentrieren. Jeder Mensch hat mindestens eine Besonderheit. Vielleicht bringst du andere Menschen mit deiner Art zum Lachen (ist für mich Persönlich die tollste Eigenschaft der Welt). Oder aber du bist klug, einfühlsam, ehrlich oder vielleicht ehrgeizig? Es gibt so viele tolle Eigenschaften. Und auch du hast eine. Und auch Äußerlich hast du etwas, was dich besonders macht. Ganz sicher. Du musst nur mal genau hinsehen 😉

Schritt 2: Steh dazu wer du bist!
Lebe und verkörpere dich so, wie du dich fühlst. Du liebst es dich stark zu schminken? Dann tu dies! (Solange du damit nicht jemanden imitierst). Alle finden deine rosa Haare scheiße? Fuck off, ich liebe sie 😉 Es ist egal, was Andere denken oder sagen. Du musst dich finden. Und dann kannst du deine Äußerlichkeit danach anpassen. Denn mit deinem äußeren Erscheinungsbild zeigst du der Welt wer du bist. Das hat absolut nichts mit Schönheit zu tun. Du wirst sehen, sobald du dich gefunden hast, wirst du dich rundum wohl fühlen. Auch mit dem ein oder anderem Kilo zu viel.

Schritt 3: Sei ehrlich
Wir sind alle Soziale Wesen. Wir brauchen den Umgang mit anderen Menschen. Und Ehrlichkeit spielt in menschlichen Beziehungen eine große Rolle. Denn wären wir stets ehrlich zueinander, würde kein Misstrauen entstehen. Leider ist manchmal so, dass wir uns nicht sicher sind, ob unser Gegenüber uns wirklich ein Kompliment macht. Oder ob sie/er einen Hintergedanken hat. Das ist traurig. Alleine die Tatsache ist traurig, dass wir Aussagen oder Taten anderer Menschen hinterfragen müssen. Dies ist das Resultat, aus der gewaltigen Unehrlichkeit, der fast Jeder schon mal begegnet ist. Aber fast jede menschliche Beziehung scheitert daran. Früher oder später.

Schritt 4: Sei freundlich
Und zwar ohne Hintergedanken! Sei einfach nett zu deinen Mitmenschen. Warum? Weil sie es verdient haben. Genau wie du es verdient hast, dass Andere nett zu dir sind. Du findest die neue Frisur deiner Kollegin steht ihr wahnsinnig gut? Dann sag es ihr! Ohne zu denken „Oh man ich hätte auch gerne solche Haare“. Du hast bestimmte Personen in deinem Leben, die du nicht missen willst? Sag ihnen, wie toll sie sind. Jeder freut sich doch über ein Kompliment. Wichtig ist, dass es von Herzen kommt. Sei offen und freundlich, dann bekommst du das Doppelte an Güte zurück. Es gibt Menschen, die von vornerein davon ausgehen, dass man nicht freundlich sein kann, ohne Hintergedanken zu haben. Überzeuge sie vom Gegenteil!

Schritt 5: Werde aktiv
Du musst aufhören nur zu Träumen. Klar, es ist besser von etwas zu träumen, als gar keine Wünsche zu haben. Aber daran denken alleine bringt dich nicht ans Ziel. Auch wenn Bücher wie „The Secret“ (Was übrigens sehr gut ist) die große Kraft des „Glaubens“ in den Fokus setzten. Du musst auch etwas dafür tun, damit deine Träume Realität werden. Es ist nie zu spät etwas Neues anzufangen. Setze dir hohe Ziele und konzentriere dich darauf, diese zu erreichen. Lass dich nicht davon ablenken, indem du andere Menschen beneidest.

Du siehst, ohne Neid macht das Leben viel mehr Spaß, und das ist doch das wichtigste. Investiere deine Zeit dafür, um dich zu finden. Werde individuell, werde du selbst. Wenn du nur eine Kopie bist, dann bist du eintauschbar. Deshalb hör auf, das Leben anderer zu leben. Lebe dein Leben!

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.