Bewusstsein Spiritualität

BEWUSSTSEIN I

Kennt ihr das, wenn ihr ein Gefühl habt etwas tun zu müssen? Ohne zu wissen woher dieses Gefühl kommt. So ist es mit diesem Beitrag. Mir ist einfach danach meinen aktuellen Gefühlen und Erfahrungen etwas Raum zu geben.

Wie ihr wisst versuche ich alles um mich herum zu hinterfragen und von anderen Perspektiven zu betrachten. Gerade das Wort „Bewusstsein“ habe ich in diesem Zusammenhang immer gerne benutzt.

Aber was ist das Bewusstsein eigentlich? Und was hat es mit unserer Art der Realität zu tun?

Dieses Jahr hat bei mir sehr turbulent begonnen und hat sich bis jetzt, wie kein anderes Jahr zuvor vor Ereignissen überschlagen. Viel Positives war und ist dabei, aber auch Rückschläge und Ereignisse, die mich aus der Bahn geworfen haben. Diese Zeit hat ein Chaos in meinem Kopf und eine Leere in mir hervorgerufen. Ein Gefühl, dass ich nicht beschreiben kann, da ich es noch nie vorher gefühlt habe.

Immer mehr kam die Frage „Wer bin ich?“

Eine Frage über die ich mir zuvor nie Gedanken gemacht habe. Denn ich wusste ja eigentlich immer wer ich bin, was ich gut kann und was eben nicht. Oder?

In der letzten Zeit habe ich viel Wert auf materielle Dinge, sowie Anerkennung von außen gelegt. Ich war stets motiviert das Beste aus mir heraus zu holen und das auch nach außen hin wieder zu geben. Und genau durch dieses Verhalten habe ich das Gefühl, bin ich teilweise auf der Strecke geblieben. Ich habe mich mit Augen gesehen, die voreingenommen sind von dem Bild, welches ich persönlich von mir habe.

Aber wie kann mein Bild von mir selbst sein? Es basiert auf meinen bisherigen Erfahrungen und meinen Glaubenssätzen. Unser Unterbewusstsein steuert so, wie der Name schon sagt „unbewusst“ unsere Entscheidungen und Taten in der Gegenwart. Und plant anhand der Erfahrungen aus der Vergangenheit unsere Zukunft.

Die daraus resultierenden Gedanken kreieren unsere eigne Realität. Was auch bedeutet, dass jeder Mensch eine andere Realität hat. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Es gibt nur unsere Realität und die der anderen. Dies ist den meisten von uns aber nicht bewusst. Wir gehen davon aus, dass unser Glaube der richtige ist. Dabei wäre es viel einfacher und auch sinnvoller fremde Realitäten zu akzeptieren, oder wenigstens zu tolerieren.

Unser Bewusstsein kann erst wachsen und sich entwickeln, wenn wir unsere Erfahrungen aus der Vergangenheit revidieren. Erst dann sind wir bereit uns auf neue Dinge im Leben einzulassen und noch mehr aus uns heraus zu holen.

Zum Beispiel habe ich mal ein kleines Experiment in meinem engen Freundeskreis unternommen. Ich bat einige Personen, die mich sehr gut kennen darum zu beschreiben, was mich ausmacht. Was meine positiven und negativen Eigenschaften sind. Und tatsächlich deckten sich die Aussagen unter einander, als auch mit dem Bild, das ich von mir habe.

Was sagt uns das?

Eigentlich bestätigt das wiederum nur, dass wir das sind, was wir denken. Ich habe nie versucht darüber hinaus zu denken. Ich versuche oft neue Dinge auszuprobieren, in neue Themen einzutauchen. Ich liebe das Gefühl meinen Horizont zu erweitern. Aber so wirklich aus meinen Mauern ausbrechen? Nein..

Alles Neue ist zunächst fremd und macht uns Angst. Sobald man aber anfängt sich genauer damit zu beschäftigen verfliegt die Angst. Bei manchen Dingen bekommt man sogar ein Gefühl der Vertrautheit. Als ob man nie etwas anderes gemacht oder gewusst hat. Speziell zu diesem Thema werde ich nochmal einen separaten Blog verfassen, weil es sonst den Rahmen in diesem Beitrag sprengt.

Aber was will ich euch sagen? Was ändert sich nun?

Genau das ist der Punkt, an dem ich zurzeit etwas feststecke. Ich weiß eigentlich ganz genau wie ich agieren soll und was ich tun möchte. Aber es fällt mir so unheimlich schwer. Ich habe das Gefühl ich werde gesteuert von meinem Unterbewusstsein und kann mich nicht dagegen wehren. Mein Verstand legt mir zusätzlich Steine in den Weg, weil mein rationales Denken durch Schule, Erziehung, Medien und Co so sehr definiert wurde, dass es keine anderen Realitäten zulässt.

So.. Das ist mein Standpunkt zurzeit. Ich werde sehen wohin mich die Reise trägt und werde versuchen an mein aktives Bewusstsein zu appellieren. Mal sehen ob es klappt.

Fortsetzung folgt …

PS: Schreibt mir gerne, wenn ihr ähnliche Gefühle habt, oder generell Interesse an dem Thema.

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