Bewusstsein

BE THANKFUL

All we have is now –

Zugegeben, ich bin kein wirklich spiritueller Mensch. Vielleicht liegt es daran, dass ich trotz meiner kreativen Ader, sehr bodenständig bin. Ich würde gerne von mir behaupten, ich lebe in den Tag hinein, und mache mir keine Sorgen, um das, was kommt. Das wäre aber eine Lüge. Denn tatsächlich liege ich fast jeden Abend schlaflos in meinem Bett und mache mir Gedanken um Dinge, um die es sich nicht einmal lohnt, sich Gedanken zu machen. Aber was soll´s, so bin ich eben.

Aber eine Sache habe ich in den letzten Jahren gelernt. Und zwar, dass es wirklich wichtig ist dankbar zu sein.

Warum ist Dankbarkeit wichtig?

Weil wir durch das Gefühl von Dankbarkeit selbst glücklicher werden.

Jeder kennt sie, Menschen die scheinbar von allem Negativen verfolgt werden. Ich bin mir fast sicher, jeder von uns hat solch einen Freund oder Freundin, die bei jedem Treffen, jedem Telefonat, ja sogar auf jeder Party, nur am Jammern sind. Alles in ihrem Leben geht schief, ständig findet sich ein neuer Grund sich selbst zu bemitleiden. Und natürlich muss man diesen üblen Lebenszustand allen anderen unter die Nase reiben. – Also mich persönlich langweilen solche Menschen auf Dauer. Es ist echt anstrengen sich immer wieder dieselbe Leier anzuhören. Insbesondere interessiert sich diese Art von Menschen nur für sich selbst. Selten fragt ein solches Exemplar mal danach, wie es dir geht, oder? Zusätzlich raubt dir eine solche Konversation wichtige Energie, die du anderweitig bestimmt sinnvoller einsetzen könntest.

Aber wie geht man mit solchen „Energiesaugern“ um?

Der einfachste Weg wäre natürlich sich von solchen Menschen in seinem Umfeld zu lösen. Aber was ist, wenn dir dieser Mensch besonders am Herzen liegt, oder Leid tut? Dann ist es auf jeden Fall einen Versuch wert, ihn davon zu überzeugen, dass er selbst Schuld ist an seiner negativen Lage. Warum? Weil er die Negativität selbst in sein Leben zieht. Und ich wiederhole – Ich bin weder besonders spirituell noch abergläubig. Kann aber aus eigener Erfahrung sagen, dass es tatsächlich der Wahrheit entspricht. Je mehr man sich dahingehend hineinsteigert, dass alles so schlecht ist, desto mehr Schlechtes zieht man in sein Leben.

Du glaubst mir nicht?

Dann denk doch mal zurück. Wie oft ist es dir selbst schon passiert? Dir ist etwas Schlechtes passiert ist und du hast angefangen dich selbst zu bemitleiden und andere damit zu nerven, wie Scheiße dein Leben doch ist. Und was war das Resultat daraus? Es kam noch Härter für dich oder?

Stattdessen sollte man anfangen die Dinge mit anderen Augen zu betrachten. Denn nichts was dir passiert, kommt von ungefähr. Es steckt ein Grund dahinter, den du vielleicht erst Jahre später erkennst. Wenn du aber direkt den Kopf hängen lässt und verzweifelst, ziehst du nur noch mehr negative Dinge und Personen in dein Leben. Mach dir klar, dass es jedem einmal schlecht geht und dass es trotz allem so vieles in deinem Leben gibt, wofür du dankbar sein kannst.

Dankbar für deine Familie, deine Freunde, deine Gesundheit, deinen Arbeitsplatz, dass du ein Zuhause hast, dass du in einem sicheren Land lebst, dass du täglich genug Nahrung hast … ich könnte jetzt noch 1000 Sachen nennen, für die es sich lohnt, dankbar zu sein.

Sprich es bewusst aus!

Denn wenn man etwas laut ausspricht, dann wird es real. Es klingt jetzt vielleicht ein bisschen bekloppt, aber wie wäre es, wenn du eine Art „Danke Ritual“ in deinen Alltag einbauen würdest? Beispielsweise könntest du dir vornehmen jeden Morgen nach dem Aufstehen laut „Danke“ zu sagen. Damit startest du schon voller positiver Energie in den Tag. Klingt tatsächlich vielleicht etwas blöd, aber versuch es doch einfach mal 😉 (Kriegt ja keiner mit)

Werde dir bewusst, dass alles was du in deinem Leben hast, nicht selbstverständlich ist. Die Anwesenheit von Dingen, Eigenschaften, oder auch Menschen in deinem Leben scheinen dir ganz „normal“ zu sein. Für jemand anderen sind genau diese Dinge aber vielleicht nicht zugänglich. Auf diese Weise lernst du dein Leben und dein Umfeld mehr zu schätzen. Du erkennst den tatsächlichen Wert hinter den vielen kleinen Dingen, die dir tagtäglich passieren. Und ganz automatisch werden die Rückschläge nicht mehr so stark ins Gewicht fallen, wie vorher. Du weißt nun, dass du aus jedem negativen Ereignis etwas Positives für die Zukunft mitnehmen kannst. Dankbarkeit in all ihren Facetten ist daher ein wichtiger Teil unseres Lebens.

Dankbarkeit musst du nicht durch Geschenke oder Komplimente zeigen. Dankbarkeit entsteht bereits, wenn du sie dir verinnerlichst. Dann strahlst du es auch auf dein Umfeld aus. Denn mal ganz ehrlich, wer braucht materielle Dinge oder nicht von Herzen kommende Komplimente? Wenn überhaupt, dann machen uns diese Dinge nur für sehr kurze Zeit glücklich.

Wer noch mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem kann ich die beiden Bücher „The Secret“ und „The Magic“ von Rhonda Byrne empfehlen.

Nun liegt es an dir, ob du mich für bekloppt hältst, oder dem Ganzen eine Chance gibst, und somit auch deinem Leben eine Chance gibst positiver zu werden 😉

 

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